Erfolgreiche Interim Manager wissen, dass sie in Engagements von Anbeginn ihren Auftraggebern „Wirkung“ zeigen müssen. Die Bezahlung auf Tagessatzbasis impliziert fast automatisch, dass die Kunden auch täglich sehen möchten was sie für ihr Geld bekommen.

Hinzu kommt, dass bei den meist eher zeitlich kurz befristeten Einsätzen auch die Einarbeitungszeit in Relation der gesamten Projektlaufzeit zu sehen ist. Bei 6 Monate Projektlaufzeit passen keine 3 Monate Einarbeitung… Entsprechend wird erwartet, dass der Interim Manager nach der ersten Woche alles Wesentliche des Aufgabenumfeldes erfasst hat und ein tragfähiges Konzept vorlegen kann, wie er gedenkt die vom Kunden gesetzten Ziele zu erreichen.

In den meisten Fällen sind Change Management Vorgehensweisen erforderlich. Hierbei ist es dann entscheidend, dass der Interim Manager neben seinem Basis Handwerkszeug, „Erfassen, priorisieren, Ressourcen fokussieren, organisieren, umsetzen und möglichst über Erwartung liefern“, auch nachhaltige Führungsstärke unter Beweis stellt.

„Führung“ kann man sicherlich in Grundzügen lernen, aber im Zwischenmenschlichen muss sie insbesondere durch Glaubwürdigkeit getragen werden. Langjährige Berufs- und Lebenserfahrung bilden naturgemäß hierfür ein tragfähiges Fundament. Nicht zuletzt sinnvoll begleitet durch zuvor aufgesetzte angemessene Controlling/Monitoring-Maßnahmen. Hohe Führungsqualität beweist sich dann im Finden des richtigen „gemeinsamen Nenners“  und der Fähigkeit hierfür alle Beteiligten überzeugend zu vereinnahmen. Will heißen alle Betroffenen nachhaltig zu motivieren für die gesetzten Projektziele im Sinne des gemeinsamen Unternehmenserfolges einzustehen.