Worauf sollte der Auftraggeber bei der Auswahl des Interim Managers achten?

Der Interim Manager kam, sah und siegte ist kein Selbstläufer, wenn der Auftraggeber bei der Auswahl des Interim Managers nicht nur die fachliche Kompetenz, sondern auch das Vorhandensein der richtigen Softskills prüft.

Ob der Interim Manager die richtige Fachkompetenz mitbringt, zeigt sich im Interview mit dem Auftraggeber. Einige Interim Manager übertreiben gerne bei der Beschreibung ihrer Fach- und Methodenkompetenz in ihren Lebensläufen. Andere geben sich schlichtweg nicht genügend Mühe ihre Erfahrung genau zu beschreiben. Ein gutes Beispiel ist hier die Aussage, Erfahrung mit Lean Management. Fragt man einige Manager konkret, heißt es, ich hatte Mitarbeiter, die sich darum gekümmert haben. Ich kenne mich nicht im Detail aus. Inzwischen können die Interim Manager bei der Darstellung ihrer Erfahrung auf professionelle Hilfe zurückgreifen. Die Top Interim Manager tun das auch.

Natürlich erkennt auch ein erfahrener Interim Manager Provider, ob die beschriebene Fachkompetenz auch wirklich vorhanden ist.

Im Interview schildert der Aufraggeber sein Problem und fragt den Interim Manager, wie er solche Aufgaben löst. Wenn jetzt alles gut läuft, entsteht ein Fachgespräch zwischen dem Interim Manager und dem Auftraggeber. Natürlich kann der Auftraggeber nicht erwarten, dass der Interim Manager im ersten Gespräch gleich sein Problem löst. Der Interim Manager, der schon mehrfach ähnliche Fälle erfolgreich gelöst hat, hat sein eigenes Konzept, dass er in wenigen Minuten in einem Gespräch anschaulich darstellen kann. Wenn er das nicht kann, müssen alle Warnlampen angehen. Ein Interim Manager, der dann nur herumeiert, wird die in Frage stehende Aufgabe nicht lösen.

Die meisten Auftraggeber tun sich aber schwer, den Interim Manager mit den richtigen Softskills für die Lösung ihrer Probleme zu wählen. Der CV an sich ist hierbei nicht direkt aussagefähig. Man muss zwischen den Zeilen lesen. Im Gespräch ist der eine Interim Manager leicht zu durchschauen, der andere aber nicht. Es braucht viel Erfahrung und gute Menschenkenntnis, um herauszufinden, ob ein Interim Manager ein stabiler Teamplayer ist, der sein Wissen weitergibt, um eine nachhaltige Lösung zu erreichen. Ist er stressresistent und gibt Orientierung in einem immer komplexer werdenden Umfeld oder verschärft er das Problem.

Wenn der Interim Manager einem festangestellten Manager zur Seite gestellt wird, damit er ihn entlastet ist eine andere Persönlichkeit erforderlich, als wenn der Interim Manager den festangestellten Manager ersetzen soll. Soll der Interim Manager eine Restrukturierung ohne Kompromisse durchführen oder soll er einer reduzierten Mannschaft Perspektive und Motivation zurückgeben. Sind die Revitalisierung und der Ausbau des Vertriebs ein Schwerpunkt. Soll ein Teil der Produktion verlagert werden und selbst die gekündigten Mitarbeiter bis zu einem bestimmten Zeitpunkt weiter mitarbeiten. Ist nach einem Kauf, durch einen ausländischen Investor die Kommunikation das Problem. In allen Fällen ist die Auswahl der richtigen Softskills mindestens so wichtig, wie die richtige Fachkompetenz. Der Auftraggeber tut sich hier ohne Beratung durch einen erfahrenen Interim Manager Provider schwer. Optimal ist es, wenn der Berater beide Seiten gut kennt. Den Schaden, den ein Interim Manager mit den falschen Softskills anrichtet, kann man nur schwer wieder beseitigen. Mindestens hat der Auftraggeber wertvolle Zeit verloren.

Oft entscheidet sich der Auftraggeber erst sehr spät für den Einsatz des richtigen Interim Managers. Das geht dann nach dem Motto: Wir haben noch einen Schuss und der muss sitzen. In dem Fall sollte der Auftraggeber nicht ohne kompetente Beratung durch einen Interim Manager Provider seines Vertrauens den richtigen Manager aussuchen.

Fazit: Wenn der Auftraggeber die Risiken minimieren will, sollte er sich durch einen Interim Manger Provider seines Vertrauens bei der Auswahl des richtigen Interim Managers beraten lassen.